Farmwelt
| Bis zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bevölkerten vorwiegend Nomaden die endlos weiten Savannen von Namibia. Abenteuerlust und Freiheitsdrang trieben europäische Pioniere an in das faszinierende Land zu ziehen. Einfache Häuser wurden gebaut, Brunnen gebohrt und weiträumige Farmen entstanden. Im Laufe der Zeit haben sich auf den Farmen soziale Inseln gebildet, auf denen das Miteinander unabdingbare Voraussetzung für das physische Überleben ist. Je weiter die Farmen von größeren Ortschaften oder Städten entfernt sind desto einfacher scheinen die Lebensweisen zu sein. Die von vielen Farmern gelebte Religiosität ist von einer erstaunlichen Natürlichkeit. Die Farmwelt ist transparent für jedermann, der sich dort aufhält. In solch einer Atmosphäre kann sich das Heranwachsen der Kinder ganz anders gestalten, als das in der allzu kompliziert gewordenen europäischen Welt möglich ist. Viele der heutigen Farmer sind Urenkel der Pioniere. |
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Da keine Werkstätten und Dienstleistungsbetriebe in der Nähe sind, ist die Farm weitgehend auf Selbstversorgung mit guter Wiederverwertung angewiesen. Viele der anfallenden Arbeiten müssen somit vom Farmer und seinen Gehilfen selber erledigt werden. Einige der Aufgaben erfordern langjährige Erfahrung, andere wiederum sind leicht und kurzfristig erlernbar. |

